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ARC Raiders Patch-Update 2.2.0: Die wichtigsten Änderungen erklärt

Das Update 2.2.0 für ARC Raiders verbessert die Bewegungsmechanik, das Kampfverhalten, die Spawnpunkte auf den Karten, die Quests und die Stabilität. Außerdem gibt es einen Überblick über bekannte Probleme und weitere Pläne für PvE.

ARC Raiders Patch-Update 2.2.0: Die wichtigsten Änderungen erklärt
ARC Raiders Patch-Update 2.2.0: Die wichtigsten Änderungen erklärt

Das Update 2.2.0 für ARC Raiders soll Raids zuverlässiger machen. Dafür wurden Bewegungsabläufe, das Verhalten der Gegner, die Konsistenz der Karten und die Spielstabilität verbessert. Auch das Wreck Set ist Bestandteil des Updates, doch ein großer Teil des Patches konzentriert sich auf Fehlerbehebungen, die Probleme bei der Erkundung, in Kämpfen oder beim Fortschritt verhindern sollen. Für Spieler, die ARC Raiders Items im Blick behalten und ihre nächsten Raids planen, sind vor allem die Änderungen wichtig, die das Bewegen durch die Spielwelt, das Finden von Ressourcen und das Abschließen von Zielen zuverlässiger machen. Alle Einzelheiten stehen in den offiziellen Patchnotes zu Update 2.2.0.

Unser Team betrachtet dieses Update eher als praktische Wartungsmaßnahme denn als umfassende Überarbeitung des Gameplays. Mehrere Fehlerbehebungen betreffen Situationen, die erfahrene Raider wahrscheinlich bereits kennen: hakelige Übergänge beim Greifhaken, inkonsistentes Zielverhalten von Gegnern, unerwartete Bewegungsprobleme und Questziele, die nicht korrekt registriert werden. Diese Änderungen werden nicht jeden Raid grundlegend verändern, können das Spielerlebnis aber zuverlässiger machen.

Verbesserungen an Bewegung und Greifhaken

Der Greifhaken wurde an mehreren Stellen angepasst, damit Bewegungen besser vorhersehbar sind. Der Übergang vom Boden zum Hochklettern am Seil verläuft jetzt flüssiger. Außerdem bleibt der Schwung besser erhalten, wenn ein Spieler springt, um direkt mit dem Klettern zu beginnen. Auch die Wanderkennung für das automatische Überwinden von Hindernissen wurde verbessert, insbesondere an steilen Hängen.

Verbesserungen am Greifhaken und an den Bewegungsabläufen in ARC Raiders
Korrekturen am Greifhaken verbessern Kletterübergänge und die Zuverlässigkeit der Bewegung.

Diese Änderungen sind wichtig, denn in einem Extraction-Shooter geht es bei Bewegung um mehr als nur Geschwindigkeit. Ein fehlgeschlagener Greifhaken, eine ungünstige Landung oder ein unzuverlässiger Klettervorgang kann einen Raider feindlichem Beschuss aussetzen oder wertvolle Zeit kosten, wenn er von einer Deckung zur nächsten gelangen muss.

Das Update behebt außerdem ungewollte Landungen beim Klettern unter einem darüberliegenden Seil und verbessert die Übergänge zwischen Schwingen, Klettern und dem Erreichen des Bodens. Nach dem Update sollten Spieler besonders auf diese Abläufe achten, vor allem in unebenem Gelände.

Auch das Laufen an Wänden wurde leicht, aber sinnvoll angepasst: Wer sich rückwärts von einer Wand abstoßen möchte, muss die Rückwärtsbewegung jetzt gedrückt halten. Dadurch sollen unbeabsichtigte Aktionen verhindert werden. Außerdem sind Interaktionen während des Kletterns an Wänden nun möglich, sodass Spieler zu Leitern und Seilrutschen wechseln können.

Unsere Einschätzung: Das sind Komfortverbesserungen und kein Beleg für eine allgemeine Erhöhung der Bewegungsgeschwindigkeit. Der größte Vorteil liegt in einer zuverlässigeren Kontrolle, wenn Spieler schwieriges Gelände überwinden oder einer gefährlichen Begegnung entkommen müssen.

Verhalten der ARC-Gegner und Kampfbalance

Ein Raider kämpft während eines Raids gegen einen mechanischen ARC Gegner
Anpassungen am Zielverhalten der Hydra und anderer ARC-Einheiten können den Verlauf von Kämpfen verändern.

Update 2.2.0 verändert mehrere Verhaltensweisen von Gegnern, die den Verlauf eines Gefechts beeinflussen können. Bestimmte ARC-Einheiten trafen rutschende Spieler zuvor genauer als beabsichtigt. Ihre Zielerfassung berücksichtigt gleitende Ziele nun korrekt. Damit wird ein konkretes Problem beim Zielen behoben, ohne die Gefahr zu beseitigen, während der Bewegung unter Beschuss zu geraten.

Auch die Hydra erhält zwei miteinander verbundene Anpassungen. Ihre Waffen verteilen Angriffe künftig seltener auf unterschiedliche Ziele. Gleichzeitig wurde ihr Grundschaden erhöht, um die Anpassung des Zielverhaltens auszugleichen. Der Patch behebt außerdem Probleme, durch die sie Ziele auf kurze Distanz nur schwer treffen konnte.

KampfänderungWas der Patch bestätigtWorauf Spieler achten sollten
ARC ZielverhaltenKorrigiertes Zielen gegen gleitende SpielerOb sich Gefechte beim Positionswechsel konsistenter anfühlen
Hydra ZielverhaltenGeringere Tendenz, Angriffe auf mehrere Ziele zu verteilenWie sich der Druck verändert, wenn mehrere Raider gleichzeitig kämpfen
Hydra SchadenErhöhter Grundschaden als Ausgleich für die Korrektur des ZielverhaltensWie viel Schaden der Gegner in tatsächlichen Gefechten verursacht
Gondel TransceiverARC-Gegner reagieren jetzt auf Interaktionen mit diesen GerätenOb die Interaktion das Verhalten naher Gegner beeinflusst

Wir empfehlen, die Hydra zunächst als Gegner mit verändertem Kampfverhalten zu betrachten, bis ihr sie in echten Gefechten getestet habt. Aufgrund des erhöhten Schadens wäre es irreführend, die Änderung des Zielverhaltens als einfache Abschwächung zu bezeichnen. Ebenso bedeutet die korrigierte Zielerfassung gegen gleitende Spieler nicht, dass Rutschen jetzt zuverlässig vor eingehenden Angriffen schützt.

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Kartenänderungen und ARC Turbine Spawnpunkte

Die Konsistenz der Karten ist ein weiterer wichtiger Bestandteil dieses Updates. Die Spawnpunkte der ARC-Turbinen wurden an mehreren Orten angepasst, allerdings fallen die Änderungen nicht überall gleich aus.

In Buried City, Riven Tides, Blue Gate und Spaceport sollten Turbinen jetzt in der überwiegenden Mehrheit der Sessions und möglicherweise sogar in allen erscheinen. Dam Battlegrounds folgt einem anderen Ansatz: Turbinen wurden aus normalen Sessions und den meisten kleineren Kartenbedingungen entfernt. Unter den verbleibenden Bedingungen sollten sie deutlich zuverlässiger erscheinen.

Diese Unterscheidung ist wichtig für Spieler, die ihre Routen auf bestimmte Ressourcen ausrichten. Eine Route, die sich unter einer Kartenbedingung gelohnt hat, ist unter einer anderen möglicherweise nicht mehr sinnvoll. Gleichzeitig könnten zuvor unzuverlässige Fundorte nun berechenbarer werden.

Weitere Kartenkorrekturen betreffen Navigation und Sichtbarkeit. In Pendola Pass wurde die Gegnerpräsenz leicht erhöht, Beleuchtung und Reflexionen wurden verbessert und Kollisionsprobleme behoben, durch die Spieler feststecken oder durch den Boden fallen konnten. Auch Stella Montis erhält Verbesserungen bei Beleuchtung und Reflexionen. Korrekturen an Kartengrenzen und an der Darstellung verdeckter Objekte betreffen mehrere Karten, darunter Bereiche rund um den Emperor.

Wir empfehlen, vertraute Routen erneut zu überprüfen, statt davon auszugehen, dass alle bisherigen Farmrouten weiterhin genauso funktionieren. Der Patch verbessert die Zuverlässigkeit der Spawnpunkte an bestimmten Orten, veröffentlicht aber keine genauen Spawnraten und garantiert nicht, dass jeder Raid dasselbe Ergebnis liefert.

Ein Raider erkundet eine zerstörte Stadt und ein Industriegebiet in ARC Raiders
Durch die Kartenanpassungen lohnt es sich, die Spawnmuster der ARC-Turbinen erneut zu überprüfen.

Fehlerbehebungen für Quests, Items und Performance

Mehrere kleinere Korrekturen können den Spielfortschritt spürbar beeinflussen. Tether Launcher lassen sich jetzt während einer Runde reparieren, und der Bauplan für den Geometric Fabric Chair sollte nach dem Verbrauch korrekt vergeben werden. Die Quest „To the Skies“ kann außerdem auf jeder Karte abgeschlossen werden, sofern die Installation an einem einzigen Ort durchgeführt wird. Beim optionalen Ziel von „Belly of the Beast“ wird jetzt das richtige Item verlangt, das auch in der Zielbeschreibung genannt wird.

Die Performanceverbesserungen betreffen die Speichernutzung der Loot-Spawn-Systeme und die Innenbereiche der Fregatte. Auch die Einstiegssequenz der Fregatte wurde optimiert. Weitere Korrekturen sollen seltene Abstürze beim Erkunden des Frachtraums verhindern. Diese Änderungen sollen die Stabilität verbessern, belegen jedoch nicht, dass sämtliche Abstürze oder Performanceprobleme beseitigt wurden.

Das Update passt außerdem einige Details der Benutzeroberfläche und des Spielfortschritts an. Tooltips im Skill Tree zeigen jetzt an, wie viele Stufen für einen Skill-Knoten verfügbar sind, bevor dieser erreicht wird. Zudem wurde „Add Skill Point“ durch „Spend Point“ ersetzt. Die Schaltfläche für verstärkte Waffen an der Weapon Bench heißt jetzt „Amplify“ statt „Ascend“.

Spieler, die bereits Probleme mit Quests oder Items hatten, sollten diese Korrekturen überprüfen, bevor sie ein Ziel aufgeben oder einen langen Raid wiederholen. Die weiterhin bekannten Probleme sollten jedoch nicht außer Acht gelassen werden.

Bekannte Probleme

Mit Update 2.2.0 wurden nicht alle Probleme behoben. Laut den offiziellen Patchnotes können Questziele weiterhin gelegentlich nicht abgeschlossen werden. Außerdem kann es zu Fortschrittsproblemen kommen, wenn bestimmte Questgegenstände verloren oder verkauft werden. Ein seltener Fehler mit dem Greifhaken kann Spieler mit hoher Geschwindigkeit nach oben schleudern. Bei einigen Xbox-Spielern können zudem Instabilitäten oder Abstürze auftreten.

Besondere Vorsicht ist bei Quests geboten, die von bestimmten Gegenständen oder Zielen abhängen. Wenn ein Ziel nicht registriert wird, sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass das Update alle damit verbundenen Probleme beseitigt hat. Die Liste der bekannten Probleme zeigt, dass einige Fehler noch untersucht werden oder weiterhin ungelöst sind.

Zusammenfassung

Bei dem ARC-Raiders-Update 2.2.0 steht vor allem die Zuverlässigkeit im Mittelpunkt: zuverlässigeres Greifen und Klettern, korrigiertes Verhalten der ARC-Gegner, angepasste Turbinen-Spawnpunkte sowie Fehlerbehebungen für Quests, Items und Performance. Die größten praktischen Auswirkungen dürften bei Bewegungsabläufen, Kämpfen und der Ressourcenplanung spürbar sein. Wie stark sie sich bemerkbar machen, hängt jedoch vom tatsächlichen Spielverlauf ab.

Unser Team empfiehlt, vertraute Routen erneut zu testen, bei Begegnungen mit der Hydra besonders aufmerksam zu sein und vor einem erneuten Versuch gescheiterter Quests die Liste der bekannten Probleme zu prüfen. Spieler, die ARC Raiders Items mit anderen ARC Items vergleichen, sollten sich außerdem an den aktuellen Anforderungen im Spiel und an verifizierten Informationen orientieren, statt anzunehmen, dass jede Patchänderung automatisch den Wert oder die Verfügbarkeit von Items beeinflusst.

FAQ

Führt Update 2.2.0 einen permanenten PvE-Modus ein?

Nein. Laut offizieller Ankündigung ist der PvE-Betatest beendet, und das Team sammelt Feedback. Ein permanenter PvE-Modus wurde nicht bestätigt. Auch ein Veröffentlichungstermin wurde nicht genannt.

Auf welchen Karten wurden die Spawnpunkte der ARC-Turbinen angepasst?

In Buried City, Riven Tides, Blue Gate und Spaceport erscheinen die Turbinen zuverlässiger. Auf den Battlegrounds wurden sie aus normalen Sessions und den meisten kleineren Kartenbedingungen entfernt. Unter den verbleibenden Bedingungen sollen sie dafür regelmäßiger erscheinen.

Wurde der Greifhaken schneller gemacht?

Der Patch beschreibt Verbesserungen beim Klettern, beim automatischen Überwinden von Hindernissen, bei Seilübergängen und bei der Wanderkennung. Eine allgemeine Erhöhung der Greifhakengeschwindigkeit wird nicht angekündigt.

Sind jetzt alle Quest- und Stabilitätsprobleme behoben?

Nein. Der Patch behebt mehrere Quest- und Stabilitätsprobleme, aber in der offiziellen Liste der bekannten Probleme werden weiterhin Fehler beim Questfortschritt, ein seltener Greifhakenfehler und mögliche Instabilitäten auf einigen Xbox-Systemen aufgeführt.

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