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AION 2

AION 2 Klassenguide: Die 8 Klassen zum Release – Rollen, Stärken und Spielstile

AION 2 bietet zum Start acht spielbare Klassen, die jeweils mit einem unverwechselbaren Kampfstil und einem eigenen Spielgefühl aufwarten.

AION 2 Klassenguide: Die 8 Klassen zum Release – Rollen, Stärken und Spielstile
AION 2 Klassenguide: Die 8 Klassen zum Release – Rollen, Stärken und Spielstile

Aion 2 bietet zum Start acht spielbare Klassen, die sich jeweils durch einen eigenen Kampfstil und ein anderes Spielgefühl auszeichnen. Ob ihr schnellen Burstschaden, gleichmäßige Fernkampfangriffe, Begleitersteuerung, anspruchsvolle Zauberrotationen, Tanken, Heilen oder Gruppenunterstützung bevorzugt, für jeden Geschmack gibt es eine passende Klasse. Beim Fortschritt spielt außerdem Aion 2 Kinah eine wichtige Rolle, da die Währung für verschiedene Bereiche der Ausrüstung, Verbesserungen und Charakterentwicklung benötigt wird.

Das Klassenbalancing kann sich mit künftigen Updates verändern. Eine Klasse nur deshalb zu wählen, weil sie gerade als besonders stark gilt, kann sich daher als Fehlentscheidung erweisen. Überlegt stattdessen, welche Mechaniken euch Spaß machen und welche Rolle ihr übernehmen möchtet. Manche Klassen verlangen präzise Positionierung und gutes Timing, während andere ihre Leistung gleichmäßiger abrufen können. Dieser Guide stellt alle acht Startklassen vor und erklärt ihre wichtigsten Stärken und Schwächen, ihre Leistung im PvE, ihr Potenzial im PvP und die jeweils passenden Spielstile.

Assassine: Hoher Burstschaden und präzises Timing

Der Assassine ist darauf spezialisiert, innerhalb kurzer Zeit enormen Schaden auszuteilen. Statt über den gesamten Kampf hinweg eine gleichmäßige DPS aufrechtzuerhalten, bereitet er passende Buffs und seine Position vor, um anschließend eine mächtige Angriffsfolge zu entfesseln.

Eine wichtige Mechanik ist Elusive Clone. Diese Fähigkeit kann die Abklingzeit einer zentralen Schadensfertigkeit zurücksetzen und so ein verheerendes Burstfenster ermöglichen. Das richtige Timing ist entscheidend, denn nach Ablauf der wichtigsten Buffs kann der Schaden deutlich abfallen.

Auch die Positionierung spielt eine große Rolle. Mehrere passive Effekte entfalten bei Angriffen von hinten eine stärkere Wirkung. Deshalb solltet ihr möglichst im Rücken des Gegners bleiben. Die hohe Mobilität hilft dabei, diese Position auch gegen bewegliche Ziele zu halten.

Im PvP verbindet der Assassine Unsichtbarkeit, Kontrolleffekte, Mobilität und Burstschaden, um verwundbare Gegner auszuschalten. Besonders wohl fühlt er sich in kleineren Gefechten, in denen er einzelne Ziele isolieren kann. In großen Schlachten wird es dagegen gefährlicher: Er hält vergleichsweise wenig aus und muss für seinen Schaden in den Nahkampf.

Der Assassine passt hervorragend zu Spielern, die sorgfältige Vorbereitung, schnelle Bewegungen, genaue Positionierung und explosive Schadensspitzen mögen.

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Jäger: Gleichmäßiger Schaden aus der Distanz

Der Jäger gehört zu den vielseitigsten Klassen zum Spielstart. Er verursacht verlässlichen Schaden gegen einzelne Ziele und Gegnergruppen und kann dabei aus sicherer Entfernung kämpfen.

Seine Fernkampfangriffe sorgen für anhaltenden Druck, während eigene Buffs seine offensive Leistung weiter steigern. Anders als der Assassine ist er weniger auf kurze Burstfenster oder strenge Positionsvorgaben angewiesen. Dadurch bleibt seine Spielweise auch in anspruchsvollen Kämpfen vergleichsweise übersichtlich.

Besonders angenehm spielt sich der Jäger in der offenen Welt, da er Gegner auf Abstand halten und gleichzeitig hohen Schaden verursachen kann. Auch beim Übergang zu schwierigeren Inhalten bleibt er konkurrenzfähig.

Im PvP kann der Jäger ebenfalls überzeugen. Mit Betäubungen, Bewegungseinschränkungen, Rückstoßeffekten und Kiting können geübte Spieler die Distanz kontrollieren und Gegner am Herankommen hindern. Diese Werkzeuge sind sowohl in kleinen Gefechten als auch in größeren Schlachten nützlich.

Wenn ihr einen verlässlichen Fernkämpfer sucht, der in vielen unterschiedlichen Inhalten gut funktioniert, solltet ihr den Jäger in Betracht ziehen.

Beschwörer: Begleitersteuerung und anhaltender Schaden

Beim Beschwörer dreht sich alles um Elementargeister und ihre unterschiedlichen Effekte. Zur Verfügung stehen Wassergeist, Erdgeist, Windgeist und Feuergeist sowie ein uralter Geist. Dadurch besitzt die Klasse vielseitige offensive und defensive Möglichkeiten.

Die wichtigste Herausforderung besteht darin, den richtigen Einsatzzeitpunkt für jeden Geist zu lernen. Je nach Geist stehen Flächenschaden, Druck auf einzelne Ziele, Heilung oder Spotteffekte zur Verfügung. Zusammen mit den eigenen Fertigkeiten des Beschwörers ergibt sich daraus ein vielschichtiges Kampfsystem.

Besonders effektiv ist die Klasse in längeren PvE-Kämpfen. Bleibt genug Zeit, alle Vorbereitungen abzuschließen, kann der Beschwörer hohen Dauerschaden aufbauen. Kurze Kämpfe liegen ihm weniger, da ein Teil seines Potenzials erst nach einer gewissen Vorbereitung zur Geltung kommt.

Im PvP kann der Spott des Erdgeists bei richtigem Einsatz wertvolle Kontrolle ermöglichen. Greift ein Gegner jedoch an, bevor der Beschwörer seine Vorbereitung abgeschlossen hat, kann die Situation schwierig werden.

Die Klasse eignet sich für Spieler, die gerne Begleiter steuern, ihre Fähigkeiten an unterschiedliche Situationen anpassen und im Verlauf eines Kampfes zunehmend Druck aufbauen.

Zauberer: Anspruchsvolle und verzahnte Zauberrotationen

Der Zauberer ist der klassische magische Schadensausteiler mit hoher Durchschlagskraft. Feuerfähigkeiten liefern verlässlichen Schaden, während Frostfähigkeiten zusätzliche nützliche Effekte und Burstpotenzial bieten.

Entscheidend ist das Zusammenspiel seiner Zauber. Bestimmte Fähigkeiten können die Abklingzeiten anderer Fertigkeiten verkürzen oder zurücksetzen und dadurch längere Zauberketten ermöglichen. Je besser ihr diese Wechselwirkungen versteht, desto lohnender wird die Klasse.

Zu Beginn kann sich die Spielweise noch etwas unvollständig anfühlen, da der Zauberer stark von weiteren Investitionen in Fertigkeiten und der Charakterentwicklung profitiert. Sobald sein Repertoire ausgebaut ist, werden jedoch mächtige Kombinationen möglich.

Im PvP kann er mit Verlangsamungen, Heranziehen, Kontrolleffekten, Verwandlungen und Burstschaden den Kampfverlauf bestimmen. Seine größte Schwäche ist die Überlebensfähigkeit. Wer ungünstig steht, kann schnell ausgeschaltet werden. Abstand und ein gut gewählter Angriffszeitpunkt sind deshalb besonders wichtig.

Der Zauberer passt zu Spielern, die anspruchsvolle Rotationen und Zauberkombinationen mögen und sich intensiv mit den Feinheiten des Kampfsystems beschäftigen möchten.

Templer: Verlässlicher defensiver Tank

Der Templer ist der klassische Tank mit Schwert und Schild. Zu seinen Hauptaufgaben gehören das Halten der Aggro, der Schutz seiner Mitspieler, die Kontrolle von Gegnern und das Überstehen schwerer Treffer.

Seine Widerstandsfähigkeit ist nicht seine einzige Stärke. Gut getimte Blocks können der Gruppe zusätzliche Vorteile verschaffen, während defensive Fähigkeiten die Mitspieler entlasten. Mit einer offensiveren Ausrichtung kann der Templer außerdem respektablen Schaden verursachen.

Im PvE macht ihn die Kombination aus Robustheit und nützlichen Fähigkeiten besonders wertvoll für schwierige Gruppenkämpfe. Er kann gefährdete Mitspieler schützen und gleichzeitig zum Gesamterfolg der Gruppe beitragen.

Im PvP lässt er sich stark auf Überleben und Kontrolle ausrichten, sodass Gegner ihn nur schwer ausschalten können. Andere Builds setzen stattdessen stärker auf offensiven Druck.

Wenn ihr gerne eure Mitspieler beschützt, die Aufmerksamkeit der Gegner kontrolliert und nur schwer zu besiegen sein möchtet, ist der Templer eine gute Wahl.

Gladiator: Aggressiver Tank mit hohem Schadenspotenzial

Der Gladiator verfolgt einen anderen Ansatz beim Tanken. Statt vor allem auf defensive Schadensminderung zu setzen, verbindet er Robustheit mit starkem Angriffsdruck und eigener Heilung.

Seine Angriffe mit dem Großschwert können erheblichen Schaden anrichten. Gleichzeitig ermöglichen Lebensraubmechaniken, während des Kampfes Lebenspunkte zurückzugewinnen. Diese Kombination macht ihn sehr eigenständig und hält ihn auch in längeren Kämpfen leistungsfähig.

Über defensive Mechaniken und zusätzliche Unterstützung durch Lebensraub kann er auch seiner Gruppe Vorteile verschaffen. Während die Gruppe neue Inhalte noch erlernt, bietet der Templer möglicherweise das klassischere defensive Spielerlebnis. Sobald die Kampfmechaniken vertraut sind und mehr Gruppenschaden gefragt ist, kann der Gladiator zunehmend interessant werden.

Auch im PvP ist der Gladiator stark. Schaden, Robustheit, Kontrolle und eigene Heilung sorgen dafür, dass er selbst in langen Auseinandersetzungen gefährlich bleibt.

Der Gladiator ist ideal, wenn ihr einen Tank spielen möchtet, der aktiv angreift, sich im Kampf heilt und spürbar zum Schaden beiträgt.

Kleriker: Spezialisierte Heilung und Überleben der Gruppe

Der Kleriker ist unter den acht Startklassen der primäre spezialisierte Heiler. Sein Repertoire umfasst direkte Heilung, Heilung über Zeit, das Entfernen negativer Effekte, defensive Fähigkeiten mit Abklingzeit und Wiederbelebung.

Für gutes Klerikerspiel reicht es nicht, immer wieder Heilfähigkeiten einzusetzen. Ihr müsst bevorstehenden Schaden einschätzen und die passende Antwort wählen. Manchmal ist sofortige Heilung nötig, während in anderen Situationen das Entfernen eines Effekts, kontinuierliche Regeneration oder eine defensive Fähigkeit wichtiger ist.

Sind die Mitspieler ausreichend versorgt, kann der Kleriker auch eigenen Schaden beisteuern. In schwierigem PvE bleibt seine wichtigste Aufgabe jedoch, die Gruppe am Leben zu halten.

Das PvP stellt ihn vor andere Herausforderungen. Seine begrenzten Kontrollmöglichkeiten können Solokämpfe erschweren, doch in Gruppenschlachten ist er äußerst wertvoll. Starke Heilung und defensive Fähigkeiten können Verbündete selbst dann retten, wenn die Situation sonst verloren wäre.

Wenn ihr gerne eine Gruppe unterstützt, auf eingehenden Schaden reagiert und Verantwortung für das Überleben des Teams übernehmt, dürfte euch der Kleriker gefallen.

Kantor: Buffs, Heilung und vielseitige Unterstützung

Der Kantor verbindet Heilung und Schilde mit starker Gruppenunterstützung. Sein besonderes Merkmal sind seine Mantras, die Gruppenschaden, Bewegungstempo, Durchhaltevermögen und die allgemeine Kampfeffizienz verbessern können.

Dadurch ist er besonders in normalen Dungeons, bei schnellen Durchläufen und in Gruppeninhalten nützlich, in denen die Stärkung sämtlicher Gruppenmitglieder viel bewirkt. Er verursacht zudem ordentlichen eigenen Schaden und beschränkt sich nicht auf eine passive Unterstützerrolle.

Im Vergleich zum Kleriker liegt sein Schwerpunkt stärker auf dem gesamten Nutzen für die Gruppe. In äußerst anspruchsvollen Inhalten, die eine Gruppe noch erlernt, erreicht sein Heilrepertoire möglicherweise nicht dieselbe Spezialisierung wie das des Klerikers. Beide Klassen können sich jedoch hervorragend ergänzen.

Im PvP unterstützt der Kantor Gruppengefechte mit Heilung, Buffs, defensiven Fähigkeiten und zusätzlichem Durchhaltevermögen.

Der Kantor ist eine gute Wahl für Spieler, die ihre Mitspieler unterstützen und trotzdem aktiv am Kampf teilnehmen möchten.

Die passende Klasse in Aion 2 finden

Die acht Startklassen bieten sehr unterschiedliche Spielerlebnisse. Trotzdem solltet ihr nicht davon ausgehen, dass jede Klasse auf nur eine Aufgabe beschränkt ist. Tanks können spürbaren Schaden beitragen, Heiler offensiv mitwirken und Unterstützer den Kampf auf mehr Arten beeinflussen als nur durch Heilung.

Der Assassine eignet sich für Spieler, die Burstschaden und genaue Positionierung mögen. Der Jäger bietet gleichmäßigen Druck aus der Distanz und hohe Vielseitigkeit. Beim Beschwörer stehen Begleitersteuerung und Dauerschaden im Mittelpunkt, während der Zauberer die Beherrschung ineinandergreifender Zauberrotationen belohnt.

Templer und Gladiator verkörpern zwei unterschiedliche Arten des Tankens. Der Templer setzt auf verlässliche Verteidigung und Schutz, während der Gladiator Tanken mit aggressivem Schaden und eigener Heilung verbindet. Der Kleriker konzentriert sich auf spezialisierte Heilung, der Kantor dagegen auf Buffs, Heilung und umfassende Gruppenunterstützung.

Mit zunehmendem Charakterfortschritt wird Aion 2 Kinah für Ausrüstung, Verbrauchsgegenstände, Verbesserungen und andere Bereiche der Entwicklung immer wichtiger. Manche Spieler entscheiden sich auch dafür, Aion 2 Items zu kaufen, um schneller voranzukommen, verschiedene Ausrüstungskombinationen auszuprobieren oder weniger Zeit mit wiederholtem Farmen zu verbringen.

Letztlich ist die beste Klasse diejenige, deren Kampfstil euch wirklich Spaß macht. Balanceänderungen können die Stärke einzelner Fähigkeiten verschieben. Ein gutes Verständnis von Positionierung, Abklingzeiten, Ressourcen, defensiven Möglichkeiten und Kampfmechaniken bleibt jedoch wertvoll. Wenn ihr euch entscheidet, Aion 2 Items zu kaufen, könnt ihr diesen Fortschritt auch nutzen, um unterschiedliche Builds auszuprobieren und die passende Zusammenstellung für euren Spielstil zu finden.

Ob schnelle Attentate, Fernkampfangriffe, Geistersteuerung, mächtige Zauberketten, standhaftes Tanken, aggressive Nahkämpfe, spezialisierte Heilung oder Unterstützung der gesamten Gruppe: Aion 2 bietet verschiedene Wege, das Spiel anzugehen. Wählt die Klasse, die zu eurer gewünschten Spielweise passt, lernt ihre Mechaniken gründlich und konzentriert euch darauf, sie zu beherrschen, statt ständig kurzfristigen Veränderungen der Meta hinterherzulaufen.

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