Die Deus-Forschungsbasis ist ein Endgame-Dungeon für fünf Spieler, in dem Routenplanung, Teamkoordination und Bossmechaniken genauso wichtig sind wie der reine Schaden. Mehrere Schwierigkeitsstufen, ein begrenztes Zeitfenster und ein Endkampf, der schlechte Positionierung hart bestraft, machen es sinnvoll, zuerst das Fortschrittssystem des Dungeons kennenzulernen und erst danach auf schnellere Durchläufe zu setzen.
Wer im Endgame vorankommen möchte, kann den Aufbau der Instanz nutzen, um Aion 2 Gegenstände wie Arkanakarten und Materialien zur Ausrüstungsverbesserung gezielter einzusetzen. Statt jeden Durchlauf als Wettrennen um Schaden zu betrachten, empfehlen wir drei praktische Ziele: die erforderlichen Gegner effizient besiegen, gefährliche Mechaniken unter Kontrolle halten und die passenden Fähigkeiten für die entscheidenden Begegnungen aufsparen.

Schwierigkeitsgrad verstehen und Team vorbereiten
Mit jeder höheren Schwierigkeitsstufe wird der Dungeon anspruchsvoller. In höheren Stufen sind die Gegner stärker und zusätzliche Kampfmodifikatoren kommen hinzu. Eine Strategie, die in einem frühen Durchlauf problemlos funktioniert, kann später unzuverlässig werden.
| Stufe | Größte Herausforderung | Unsere Empfehlung |
|---|---|---|
| Stufe 1 | Die normalen Begegnungen kennenlernen | Rollen klar verteilen und die Positionierung bei Bossen üben |
| Stufe 2 | Gefährliche Bodenflächen nach dem Tod von Elitegegnern | Darauf achten, wo Gegner sterben, und Kämpfe aus gefährlichen Bereichen heraushalten |
| Stufe 3 | Normale Gegner werden bei niedriger Gesundheit gefährlicher | Ziele in einer kontrollierten Reihenfolge ausschalten und nicht zu viele Gegner auf einmal anlocken |
| Stufe 4 | Wiederholte Treffer können eine gefährliche Explosion bei Spielern auslösen | Bei Bedarf verteilen, persönliche Debuffs im Blick behalten und unnötigen Schaden vermeiden |
Der ursprüngliche Guide empfiehlt eine Ausrüstungswertung von 1.600 für Stufe 1 und mindestens 2.500 für Stufe 4. Diese Werte sind als Orientierung zur Vorbereitung gedacht und garantieren keinen Erfolg. Entscheidend sind außerdem die Klassenaufstellung, die Ausrüstungsqualität, die Erfahrung der Spieler und die Fähigkeit der Gruppe, mit den Mechaniken umzugehen.
Vor dem Betreten empfehlen wir, drei Dinge abzusprechen:
- Wer die Route anführt und Richtungsänderungen ansagt.
- Wer die Runner-Aufgabe übernimmt, falls die Gruppe die Abkürzungsstrategie nutzt.
- Wer gefährliche Bossmechaniken ansagt und Abklingzeiten für Taumeln oder Massenkontrolle koordiniert.
Ein wenig Vorbereitung verringert später die Verwirrung. Das gilt besonders dann, wenn die Gruppe ihre Route ändern muss, ohne den Fortschritt aus den Augen zu verlieren.
Routenplanung und Fortschrittspunkte
Der Zugang zum Endboss Atiel ist an eine Mindestzahl von Fortschrittspunkten gebunden. Gegner zu besiegen bedeutet daher mehr, als nur Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die Gruppe muss eine effiziente Route mit der erforderlichen Punktzahl in Einklang bringen.
Der ursprüngliche Guide nennt 110 Punkte für Stufe 1 und 150 für Stufe 4. Da sich die genauen Punktwerte und Beiträge der Gegner je nach aktueller Version oder Stufe unterscheiden können, solltet ihr die Fortschrittsanzeige im Spiel prüfen, statt euch ausschließlich auf eine eingeprägte Zahl von Gegnern zu verlassen.
Wann sich die Runner-Strategie lohnt
Manche eingespielten Gruppen teilen einem mobilen Spieler die Aufgabe zu, die Kibelisk-Teleporter im Dungeon zu aktivieren, während die anderen vier Gegner besiegen und Fortschrittspunkte sammeln. Werden die Teleporter erfolgreich aktiviert, kann die Gruppe möglicherweise Bereiche mit wenig Wert überspringen und schneller zu den späteren Begegnungen gelangen.
Die Abkürzung hilft jedoch nur, wenn die Gruppe sie richtig koordiniert.
- Bestimmt den Runner vor dem Kampf. Diese Person sollte die Route kennen und wissen, welche Teleporter aktiviert werden müssen.
- Die Hauptgruppe sollte sich auf die Kämpfe konzentrieren. Die übrigen vier Spieler sollten geeignete Gegnergruppen besiegen und unnötige Umwege vermeiden.
- Prüft, ob die Teleporter nutzbar sind. Geht erst dann davon aus, dass die Route bereit ist, wenn die nötigen Kibelisk-Teleporter aktiviert wurden und die Gruppe sie verwenden kann.
- Prüft die Punktzahl, bevor ihr weiterzieht. Fehlen noch Punkte, solltet ihr geeignete übrige Gegner besiegen, bevor ihr euch auf den Endkampf festlegt.
Wir empfehlen die Abkürzung nur, wenn der Runner die Route kennt und der Rest der Gruppe die Gegner unabhängig voneinander bewältigen kann. Für Gruppen ohne Erfahrung ist eine direkte Route oft zuverlässiger als ein überhasteter Versuch, bei dem der Endboss noch gesperrt ist und die Gruppe umkehren muss.


Gelcos und Nazmun: Die Arena kontrollieren
Die beiden Minibosse verlangen unterschiedliche Fähigkeiten. Bei Gelcos kommt es auf eine sorgfältige Platzierung der Gefahren an, während Nazmun die Gruppe dazu zwingt, die Arena zu lesen und einen sicheren Kampfplatz zu wählen.
Gelcos: Blitzeffekte vom Zentrum fernhalten
Gelcos kann einen weit entfernten Spieler mit einem Ansturm anvisieren, der eine elektrisierte Spur hinterlässt. Verläuft diese Spur quer durch die Mitte der Arena, kann sie bei späteren Mechaniken den Bewegungsraum einschränken.
Der anvisierte Spieler sollte sich zur Außenwand bewegen und den Ansturm am Rand entlangführen. So bleibt für den Rest der Gruppe mehr Platz und die Gefahr sinkt, in einen unsicheren Bereich gedrängt zu werden.
Wenn Gelcos die Spieler mit einem Wirbel nach innen zieht, sollten Nahkämpfer auf den anschließenden Frontalangriff achten, statt automatisch weiter anzugreifen. Sobald der Wirbel seine Schadensimpulse auslöst, solltet ihr den Gefahrenbereich verlassen.
Je weniger Gesundheit Gelcos hat, desto schwieriger wird der Kampf. Der ursprüngliche Guide nennt zusätzliche Muster bei etwa 50 % und 25 % Gesundheit, darunter einen zentralen Angriff und größere Blitzeffekte. Sobald diese Mechaniken auftreten, sollten sichere Bewegungen und klare Ansagen wichtiger sein als ein weiterer Angriff.
Nazmun: Laserangriffe am Rand vereinfachen
Nazmuns rotierende Laser können die Mitte der Arena schwer passierbar machen. Wer nahe am Schnittpunkt mehrerer Strahlen kämpft, hat weniger sichere Ausweichmöglichkeiten.
Lässt sich der Boss neu positionieren, kann der Tank versuchen, Nazmun an den äußeren Rand zu ziehen. Je nach Lasermuster und Arenaaufbau kann das die Zahl der Strahlen verringern, denen die Gruppe ausweichen muss.
Achtet trotzdem auf die tatsächliche Bewegung der Strahlen und verlasst euch nicht darauf, dass die Wand immer Schutz bietet. Erscheinen weiße Markierungen unter Spielern, solltet ihr euch weit genug verteilen, damit Explosionen nicht mehrere Gruppenmitglieder treffen. Sobald der Angriff vorbei ist, könnt ihr euch für die nächste Mechanik wieder so sammeln, dass ausreichend Platz bleibt.
Für beide Minibosse gilt dasselbe Prinzip: Bewahrt nutzbaren Boden, bevor die Arena mit Gefahren überfüllt ist.

Atiel: Verbindungen, gemeinsamer Schaden und die letzte Taumelprüfung
Bei Atiel ist klare Kommunikation besonders wichtig. Einige Mechaniken sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, erfordern aber unterschiedliche Reaktionen. Prüft deshalb die tatsächliche Verbindung oder Zielmarkierung, bevor ihr euch bewegt.
Erst die Verbindung erkennen, dann reagieren
Der ursprüngliche Guide beschreibt zwei verschiedene Situationen mit Verbindungen:
| Mechanik | Empfohlene Reaktion |
|---|---|
| Ein mit dem Tank verbundener Strahl, der Gruppenmitglieder beeinflusst | Abstand zum Tank halten, wenn die Verbindung für die Mechanik unterbrochen werden muss |
| Spieler, die direkt mit Atiel verbunden sind | Falls die Mechanik es verlangt, nahe beim Boss sammeln, statt automatisch wegzulaufen |
Entscheidend ist, nicht jede Verbindung wie dieselbe Bewegungsprüfung zu behandeln. Achtet darauf, womit oder mit wem die Verbindung besteht, und reagiert passend zur Mechanik und Schwierigkeitsstufe. In höheren Stufen kann die Zahl der betroffenen Spieler steigen, weshalb klare Ansagen der Gruppe noch hilfreicher werden.
Markierten Angriff gemeinsam abfangen und Platz in der Arena lassen
Markiert Atiel einen Spieler für einen schweren Angriff, empfiehlt der ursprüngliche Guide, dass sich die Gruppe im markierten Zielbereich sammelt und den Schaden gemeinsam abfängt. Taucht diese Mechanik in eurem aktuellen Kampf auf, achtet auf die Zielmarkierung und stimmt eure Reaktion ab, statt den markierten Spieler allein zu lassen.
Im späteren Kampfverlauf kann Atiel Teile des äußeren Arenabodens entfernen. Bewegt euch früh in den verbleibenden sicheren Bereich und lasst euch nicht zu einer offenen Kante drängen. Blaue Kugeln und Rückstoßeffekte machen eine späte Neupositionierung besonders riskant. Haltet deshalb genügend Ausweichraum frei, statt euch am Rand zusammenzudrängen.
Taumelfähigkeiten für Morphic World aufsparen
Der ursprüngliche Guide beschreibt eine letzte Prüfung unter 30 % Gesundheit. Atiel teilt die Arena dabei in tortenstückförmige Zonen und beginnt einen vernichtenden Zauber. Die Gruppe hat zehn Sekunden Zeit, um die Taumelleiste des Bosses zu durchbrechen.
Falls dieser Schwellenwert und die Zeitvorgabe auch in der aktuellen Version gelten, solltet ihr Fähigkeiten mit hohem Taumelwert vor Beginn der Phase abstimmen. Setzt nicht kurz davor sämtliche relevanten Abklingzeiten für normalen Schaden ein. Sobald die Prüfung beginnt, hat das Erreichen des Taumelziels Vorrang vor den individuellen Schadensrotationen.
Wir ziehen es vor, mit einem koordinierten Plan in diese Phase zu gehen, statt im letzten Moment improvisieren zu müssen. Scheitert die Gruppe wiederholt an der Prüfung, solltet ihr zuerst den Zeitpunkt des Fähigkeitseinsatzes und die Teamkoordination überprüfen, statt einfach von mehr Schaden als Lösung auszugehen.

Zusammenfassung: Eine verlässliche Strategie für wiederholte Durchläufe entwickeln
Ein zuverlässiger Durchlauf durch die Deus-Forschungsbasis beginnt mit einer Route, die die Gruppe kennt, und nicht mit der kürzesten Route auf dem Papier. Verteilt die Rollen früh, behaltet die Fortschrittspunkte im Blick und nutzt die Runner-Strategie nur, wenn alle sich darauf abstimmen können. Bewahrt bei den Minibosskämpfen sichere Bereiche und lauft nicht unnötig durch sich überschneidende Gefahren.
Bei Atiel ist eine andere Art von Disziplin gefragt: Reagiert passend auf die jeweilige Verbindung, teilt markierten Schaden, wenn die Mechanik es verlangt, haltet euch von einstürzenden Arenarändern fern und spart Taumelfähigkeiten für die letzte Prüfung auf. Diese Gewohnheiten machen den Durchlauf leichter wiederholbar und helfen der Gruppe, genau zu erkennen, woran ein gescheiterter Versuch lag.
Wer Dungeon-Farming mit anderen Fortschrittszielen verbindet, sollte auch planen, wofür Kinah und Verbesserungsmaterialien ausgegeben werden. Wenn ihr erwägt, Aion 2 Kinah zu kaufen, solltet ihr zuerst herausfinden, welcher Ausrüstungs- oder Verbesserungsengpass behoben werden soll. Mit einem klaren Fortschrittsplan könnt ihr besser einschätzen, ob zusätzliche Währung diesen Engpass behebt oder ob ihr zuerst eure Dungeon-Strategie verbessern solltet.
Häufige Fragen
Wie viele Spieler werden für die Deus-Forschungsbasis benötigt?
Im bereitgestellten Guide wird sie als Dungeon für fünf Spieler beschrieben. Prüft die aktuellen Zugangsvoraussetzungen im Spiel, bevor ihr eure Gruppe zusammenstellt.
Ist die Runner-Abkürzung notwendig?
Nein. Sie ist eine optionale Routenstrategie für gut organisierte Gruppen. Für Gruppen, die die Begegnungen noch lernen oder Schwierigkeiten haben, die erforderlichen Punkte zu erreichen, kann eine direkte Route zuverlässiger sein.
Welche Bossmechanik sollten wir zuerst lernen?
Beginnt mit Gelcos' Ansturm und Nazmuns Laserpositionierung. Bei diesen Mechaniken lernt die Gruppe, sichere Bereiche in der Arena zu bewahren. Das ist später auch bei Atiels schrumpfender Arena wichtig.
Was sollten wir für Atiels letzte Phase aufsparen?
Falls die aktuelle Version die beschriebene Taumelprüfung enthält, solltet ihr Massenkontrolle und Fähigkeiten mit hohem Taumelwert so abstimmen, dass sie verfügbar sind, wenn der Boss seinen vernichtenden Zauber beginnt. Prüft den tatsächlichen Phasenauslöser und die Zeitvorgabe im Spiel, statt euch auf veraltete Werte zu verlassen.
Welche Belohnungen machen den Dungeon lohnenswert?
Der bereitgestellte Guide nennt Arkanakarten, Ausrüstung und Verbesserungsmaterialien sowie Kinah als Belohnungen für den Fortschritt. Ihr Wert hängt von eurem aktuellen Build, eurem Verbesserungsbedarf und den Belohnungen der gewählten Schwierigkeitsstufe ab.